Freitag, 11. Januar 2008

Sonntag, 6. Januar 2008

Kooperatives Lernen Aufgabe 1
Aufgabe 1: Fünf Elemente kooperativen LernensRoger T. und David W. Johnson nennen fünf Elemente als grundlegende Voraussetzung für kooperatives Lernen:Positive AbhängigkeitIndividuelle VerantwortungsübernahmeDirekte InteraktionSoziale FähigkeitenEvaluation u. Reflektion durch die GruppeLesen Sie bitte den Text zu den fünf Elementen kooperativen Lernens in Anlehnung an Johnson & Johnson auf den Seiten von learn:lineNRW.(Wenn Sie auf die einzelnen Elemente in der linken Spalte der Tabelle klicken, gelangen Sie zu einer ausführlicheren Erklärung.)Wenn Sie möchten, können Sie auch den englischen Originaltext von Johnson & Johnson lesen.Überlegen Sie, ob bzw. inwiefern diese fünf Elemente in ihrem Unterricht umsetzen würden, wenn Sie kooperative Arbeitsformen mit Ihren Schülern wählen. Was begünstigt Ihrer Meinung nach die Umsetzung, was behindert sie? Johnson & Johnson beziehen sich in Ihrem Text auf kooperatives Lernen in Präsenz-Situationen. Worin sehen Sie die Besonderheiten in netzgestützten Lernszenarien? Halten Sie Ihre Überlegungen bitte in Ihrem ePortfolio fest.

1) Positive Abhängigkeit
Gut finde ich den Gedanken, des gemeinsamen Erreichens eines (Lern-) Zieles. Durch das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel, lernen die Schüler nicht nur für sich, sondern auch für Andere Verantwortung zu übernehmen.
Das Beurteilen der Gruppenmitglieder untereinander hat sicher auch seine Vorteile, sollte allerdings vorher gut durchdacht sein, da sich nicht jede Gruppe bzw. Lerner dazu eignet (mangelde Kritikfähigkeit / kontraproduktiv Kritik)

2) Individuelle Verantwortungsübernahme
Siehe Punkt 1.

3) Direkte Interaktion
In Präsenzsituationen lassen sich leichter Mißverständnisse / Kommunikationsschwierigkeiten aus dem Weg räumen. Grundsätzlich sollte bei einer Lernsituation ein regelmäßiger Kontakt zwischen den Lernenden untereinander und zum Tutoren vorhanden sein. Es liegt auf der Hand, dass in netzgestützten Lernszenarien die Beteiligten nicht permanent vor dem Rechner sitzen und auf eine Reaktion des Anderen warten können. Deshalb wären (wie im Präsenz-Unterricht auch) festgelegte Termine (sei es für Teambesprechungen oder Sprechzeiten mit dem Tutor) vorteilhaft.

4) Soziale Fähigkeiten
Die Besonderheit am Kooperativen Lernen ist eindeutig das bewusste Schulen der sozialen Kompetenz (Krisenmanagement, Teamwork, Verantwortungsübernahme für sich und andere) und sollte definitiv unterstützt werden.

5) Evaluation u. Reflektion durch die Gruppe
Das gemeinsame Bewerten der im Team erreichten Ziele halte ich für sinnvoll. Ebenfalls kann es für die Lerner sehr spannend sein, die Entwicklung der Gruppe und des Projekts nachzuvollziehen und gegebenfalls Verbesserungsvorschläge (für ein nächstes Projekt?) zu erarbeiten.

2 Kommentare:

Annika hat gesagt…

Ich denke, das auf jeden Fall die einzelnen Aspekte des kooperativen Lernens mit den Schülern erst besprochen und eingeübt werden müsse. Wie du ja auch gesagt hast, kann es sein, dass die Schüler nicht gelernt ahben sich konstruktive Kritik zu geben, oder überhaupt auf einen anderen Schüler zu hören und etwas von ihm anzunehmen.
Als Lehrer darf man nicht erwarten, dass sich die soziale Kompetenz mit dem Projekt schon entwickeln wird. Sie muss geübt werden und den Schülern müssen Regeln an die Hand gegeben werden. Diese können sie gerne mit ausarbeiten und später können diese auch verändert werden, wenn man merkt, dass eine Regel nicht ganz passt.
Ich denke, so eine "Vorbereitungsphase" ist sehr wichtig und im Grunde ja auch schon Teil des kooperativen Lernens.

Die Durchführung des kooperativen Lernens in netzgestützen Lernszenarien sehe ich auch als schwieriger an als in Präsenzsituationen. Während des Unterrichts bekommt der Lehrer ja doch auch mit, wie die Gruppen arbeiten, wer sich beteiligt, oder ob es zu Streit kommt. Dies ist in einer netzgsetüzten Lernform nicht unbedingt gegeben, vor allem wenn die Schüler teilweise von zu Hause aus arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass du, wie auch ich das bisher gemacht habe, netzgestützte Lernszenarien, mit online Unterricht gleichsetzt. Ein netzgestützter Unterricht kann, oder sollte ja auch Präsenzphasen enthalten. Mir war der Unterschied bisher auch nicht wiklich bewusst.

So, ich hoffe, du kannst mit dem Kommentar etwas anfangen.
Lieben Gruß;
Annika

tanja hat gesagt…

hey,
vielen dank für deinen kommentar. du hast recht. diese beiden lernszenarien habe ich tatsächlich miteinader verwechselt. wurde aber eines besseren belehrt =)
liebe grüße,
tanja