Sonntag, 6. Januar 2008
Kooperatives Lernen Aufgabe 1
Aufgabe 1: Fünf Elemente kooperativen LernensRoger T. und David W. Johnson nennen fünf Elemente als grundlegende Voraussetzung für kooperatives Lernen:Positive AbhängigkeitIndividuelle VerantwortungsübernahmeDirekte InteraktionSoziale FähigkeitenEvaluation u. Reflektion durch die GruppeLesen Sie bitte den Text zu den fünf Elementen kooperativen Lernens in Anlehnung an Johnson & Johnson auf den Seiten von learn:lineNRW.(Wenn Sie auf die einzelnen Elemente in der linken Spalte der Tabelle klicken, gelangen Sie zu einer ausführlicheren Erklärung.)Wenn Sie möchten, können Sie auch den englischen Originaltext von Johnson & Johnson lesen.Überlegen Sie, ob bzw. inwiefern diese fünf Elemente in ihrem Unterricht umsetzen würden, wenn Sie kooperative Arbeitsformen mit Ihren Schülern wählen. Was begünstigt Ihrer Meinung nach die Umsetzung, was behindert sie? Johnson & Johnson beziehen sich in Ihrem Text auf kooperatives Lernen in Präsenz-Situationen. Worin sehen Sie die Besonderheiten in netzgestützten Lernszenarien? Halten Sie Ihre Überlegungen bitte in Ihrem ePortfolio fest.
1) Positive Abhängigkeit
Gut finde ich den Gedanken, des gemeinsamen Erreichens eines (Lern-) Zieles. Durch das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel, lernen die Schüler nicht nur für sich, sondern auch für Andere Verantwortung zu übernehmen.
Das Beurteilen der Gruppenmitglieder untereinander hat sicher auch seine Vorteile, sollte allerdings vorher gut durchdacht sein, da sich nicht jede Gruppe bzw. Lerner dazu eignet (mangelde Kritikfähigkeit / kontraproduktiv Kritik)
2) Individuelle Verantwortungsübernahme
Siehe Punkt 1.
3) Direkte Interaktion
In Präsenzsituationen lassen sich leichter Mißverständnisse / Kommunikationsschwierigkeiten aus dem Weg räumen. Grundsätzlich sollte bei einer Lernsituation ein regelmäßiger Kontakt zwischen den Lernenden untereinander und zum Tutoren vorhanden sein. Es liegt auf der Hand, dass in netzgestützten Lernszenarien die Beteiligten nicht permanent vor dem Rechner sitzen und auf eine Reaktion des Anderen warten können. Deshalb wären (wie im Präsenz-Unterricht auch) festgelegte Termine (sei es für Teambesprechungen oder Sprechzeiten mit dem Tutor) vorteilhaft.
4) Soziale Fähigkeiten
Die Besonderheit am Kooperativen Lernen ist eindeutig das bewusste Schulen der sozialen Kompetenz (Krisenmanagement, Teamwork, Verantwortungsübernahme für sich und andere) und sollte definitiv unterstützt werden.
5) Evaluation u. Reflektion durch die Gruppe
Das gemeinsame Bewerten der im Team erreichten Ziele halte ich für sinnvoll. Ebenfalls kann es für die Lerner sehr spannend sein, die Entwicklung der Gruppe und des Projekts nachzuvollziehen und gegebenfalls Verbesserungsvorschläge (für ein nächstes Projekt?) zu erarbeiten.
Freitag, 11. Januar 2008
Sonntag, 6. Januar 2008
Kooperatives Lernen Aufgabe 2
Aufgabe 2: Kooperatives Lernen und Gruppenarbeit
Es gibt viele unterschiedliche Definitionen zu kooperativem Lernen. Sie ließen sich auf einem Kontinuum von 2 bis n Menschen lernen oder arbeiten zusammen bis hin zu solch komplexen Anforderungen an kooperatives Lernen wie denjenigen von Johnson & Johnson platzieren. Allen Definitionen gemein ist, dass kooperatives Lernen Lernen in Gruppen bedeutet.
Häufig stehen Lerner Gruppenarbeit aufgrund negativer Erfahrungen eher skeptisch gegenüber. Auf den Seiten zu kooperativem Lernen im Projekt „Demokratie lernen und leben“ der Bund-Länder-Komission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) finden Sie eine Tabelle, in der ein eher traditionelles Verständnis von Gruppenarbeit kooperativem Lernen recht plakativ gegenüber gestellt wird. Schauen Sie sich bitte diese Tabelle an. Halten Sie diese Unterscheidung für gerechtfertigt bzw. welche Unterschiede halten Sie für gerechtfertigt, welche nicht? Schreiben Sie Ihre Einschätzung bitte in Ihr ePortfolio.
Ich halte die Gegenüberstellung von herkömmlicher Gruppenarbeit und Koorperativem Lernen für nicht besonders gelungen. Vielmehr überkam mich beim Betrachten der Tabelle der Eindruck, dass lediglich die positiven Aspekte des Kooperativen Lernens den negativen der herkömmlichen Gruppenarbeit gegenüber gestellt wurden.
Generell sollte der / die Lehrende sich vor Beginn des Unterrichts über Ablauf, Dauer, Themen, Gruppenzusammensetzung und Lernziele im Klaren sein. In beiden Fällen kann eine gute Vorbereitung der gemeinschaftlichen Arbeit innerhalb einer Lernergruppe nur von Vorteil sein. Ist der Lehrende schlecht bis gar nicht vorbereitet, liegt es auf der Hand, dass die Gruppenarbeit zum Scheitern verurteilt ist. Wichtig scheint es zu sein, dass neben der Fachkompetenz, die soziale Kompetenz der Lerner geschult wird.
Es gibt viele unterschiedliche Definitionen zu kooperativem Lernen. Sie ließen sich auf einem Kontinuum von 2 bis n Menschen lernen oder arbeiten zusammen bis hin zu solch komplexen Anforderungen an kooperatives Lernen wie denjenigen von Johnson & Johnson platzieren. Allen Definitionen gemein ist, dass kooperatives Lernen Lernen in Gruppen bedeutet.
Häufig stehen Lerner Gruppenarbeit aufgrund negativer Erfahrungen eher skeptisch gegenüber. Auf den Seiten zu kooperativem Lernen im Projekt „Demokratie lernen und leben“ der Bund-Länder-Komission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) finden Sie eine Tabelle, in der ein eher traditionelles Verständnis von Gruppenarbeit kooperativem Lernen recht plakativ gegenüber gestellt wird. Schauen Sie sich bitte diese Tabelle an. Halten Sie diese Unterscheidung für gerechtfertigt bzw. welche Unterschiede halten Sie für gerechtfertigt, welche nicht? Schreiben Sie Ihre Einschätzung bitte in Ihr ePortfolio.
Ich halte die Gegenüberstellung von herkömmlicher Gruppenarbeit und Koorperativem Lernen für nicht besonders gelungen. Vielmehr überkam mich beim Betrachten der Tabelle der Eindruck, dass lediglich die positiven Aspekte des Kooperativen Lernens den negativen der herkömmlichen Gruppenarbeit gegenüber gestellt wurden.
Generell sollte der / die Lehrende sich vor Beginn des Unterrichts über Ablauf, Dauer, Themen, Gruppenzusammensetzung und Lernziele im Klaren sein. In beiden Fällen kann eine gute Vorbereitung der gemeinschaftlichen Arbeit innerhalb einer Lernergruppe nur von Vorteil sein. Ist der Lehrende schlecht bis gar nicht vorbereitet, liegt es auf der Hand, dass die Gruppenarbeit zum Scheitern verurteilt ist. Wichtig scheint es zu sein, dass neben der Fachkompetenz, die soziale Kompetenz der Lerner geschult wird.
Aufgabe 3: Kooperatives Lernen
Aufgabe 3 : Kooperatives Lernen im Spannungsfeld von Autonomie und Steuerung
Schauen Sie sich bitte diese Beispiele kooperativer Arbeitsformen mit digitalen Medien an:
E-Mail Tandem: E-Mail Tandem Network Bochum
E-Mail-Klassenpartnerschaften: E-Mail-Projekte im Englisch-Unterricht (von Reinhard Donath)
Wiki: Interaktive Schreibwerkstatt von Jetzt Deutsch Lernen
Weblog / Blog: The New Tanuki ... for Aaron`s EFL learners (by Aaron Patric Campbell)
Versuchen Sie, diese verschiedenen Szenarien kooperativen Lernens auf einem Kontinuum von offen bzw. wenig gesteuert bis stark gesteuert im Hinblick auf die Gestaltung der Lernumgebung (Gestaltung der Aufgaben, Betreuung durch die Lehrenden etc.) darzustellen. Begründen Sie bitte kurz Ihre Darstellung und stellen Sie Ihren Text online in Ihr ePortfolio.
E-Mail Tandem:
Bei dieser Form des kooperativen Lernens handelt es sich um eine recht offene Lernsituation. Die Lernenden nehmen entweder selbstständig oder durch eine Vermittlerstelle (bsp. Tandem Agency) Kontakt zueinander auf. Nach der Kontaktaufnahme ist es ihnen selbst überlassen, in welchem Umfang sie ihren gemeinsamen "Unterricht" gestalten wollen. Das eTandem findet überwiegend über elektronische Medien wie z. B. Telefon, Chat, Email oder Videokonferenzen statt. Die Art des Lernszenarios ist den Lernern, sowie die jeweiligen Themen, selbst überlassen.
E-Mail-Klassenpartnerschaften:
Hierbei handelt es sich um eine gesteuerte bis stark gesteuerte Lernsituation, da meist sowohl Themen, Medien, Kontaktpersonen und Unterrichtszeiten von den jeweiligen Tutoren vorgeben werden. Inwieweit die Lernenden selbst über o.g. Punkte frei entscheiden können, liegt in der Verantwortlichkeit der Lehrenden und sollte je nach Lernergruppe und Lernziel gut durchdacht sein.
Wiki:
Ähnlich der E-Mail-Klassenpartnerschaft handelt es sich hierbei (sofern es innerhalb einer Lernergruppe wahrgenommen wird) um ein gesteuertes Lernszenario. Im Unterschied zum o.g. können allerdings auch Selbstlerner an diesem Lernprogramm teilnehmen. In diesem Fall, handelt es sich um eine kaum gesteuerte Lernsituation, da der Lerner (obwohl er sich an gewisse "Benimmregeln" halten muss) jederzeit selbst entscheiden kann, ob und wann er teilnehmen möchte. Als Ergänzung zum herkömmlichen Fremdsprachenunterricht, obliegt es dem Lehrenden, ob er dieses Angebot eher offen oder gesteuert anbietet. Auch dies hängt von der Lernergruppe und den jeweiligen Lernzielen ab.
Weblog / Blog:
Auch die Nutzung eines Blocks kann als Zusatzangebot des regulären Unterrichts dienen. Je nach Unterrichtsplan kann es offen oder gesteuert genutzt werden.
Schauen Sie sich bitte diese Beispiele kooperativer Arbeitsformen mit digitalen Medien an:
E-Mail Tandem: E-Mail Tandem Network Bochum
E-Mail-Klassenpartnerschaften: E-Mail-Projekte im Englisch-Unterricht (von Reinhard Donath)
Wiki: Interaktive Schreibwerkstatt von Jetzt Deutsch Lernen
Weblog / Blog: The New Tanuki ... for Aaron`s EFL learners (by Aaron Patric Campbell)
Versuchen Sie, diese verschiedenen Szenarien kooperativen Lernens auf einem Kontinuum von offen bzw. wenig gesteuert bis stark gesteuert im Hinblick auf die Gestaltung der Lernumgebung (Gestaltung der Aufgaben, Betreuung durch die Lehrenden etc.) darzustellen. Begründen Sie bitte kurz Ihre Darstellung und stellen Sie Ihren Text online in Ihr ePortfolio.
E-Mail Tandem:
Bei dieser Form des kooperativen Lernens handelt es sich um eine recht offene Lernsituation. Die Lernenden nehmen entweder selbstständig oder durch eine Vermittlerstelle (bsp. Tandem Agency) Kontakt zueinander auf. Nach der Kontaktaufnahme ist es ihnen selbst überlassen, in welchem Umfang sie ihren gemeinsamen "Unterricht" gestalten wollen. Das eTandem findet überwiegend über elektronische Medien wie z. B. Telefon, Chat, Email oder Videokonferenzen statt. Die Art des Lernszenarios ist den Lernern, sowie die jeweiligen Themen, selbst überlassen.
E-Mail-Klassenpartnerschaften:
Hierbei handelt es sich um eine gesteuerte bis stark gesteuerte Lernsituation, da meist sowohl Themen, Medien, Kontaktpersonen und Unterrichtszeiten von den jeweiligen Tutoren vorgeben werden. Inwieweit die Lernenden selbst über o.g. Punkte frei entscheiden können, liegt in der Verantwortlichkeit der Lehrenden und sollte je nach Lernergruppe und Lernziel gut durchdacht sein.
Wiki:
Ähnlich der E-Mail-Klassenpartnerschaft handelt es sich hierbei (sofern es innerhalb einer Lernergruppe wahrgenommen wird) um ein gesteuertes Lernszenario. Im Unterschied zum o.g. können allerdings auch Selbstlerner an diesem Lernprogramm teilnehmen. In diesem Fall, handelt es sich um eine kaum gesteuerte Lernsituation, da der Lerner (obwohl er sich an gewisse "Benimmregeln" halten muss) jederzeit selbst entscheiden kann, ob und wann er teilnehmen möchte. Als Ergänzung zum herkömmlichen Fremdsprachenunterricht, obliegt es dem Lehrenden, ob er dieses Angebot eher offen oder gesteuert anbietet. Auch dies hängt von der Lernergruppe und den jeweiligen Lernzielen ab.
Weblog / Blog:
Auch die Nutzung eines Blocks kann als Zusatzangebot des regulären Unterrichts dienen. Je nach Unterrichtsplan kann es offen oder gesteuert genutzt werden.
Freitag, 4. Januar 2008
Kooperatives Lernen Aufgabe 5
- Eigene Thesen zu kooperativem Lernen mit digitalen Medien
Nachdem Sie nun dieses Modul zu kooperativem (Fremdsprachen-)Lernen mit digitalen Medien bearbeitet haben, verfassen Sie bitte drei kurze, gerne auch provokative Thesen zu kooperativem Lernen mit digitalen Medien. Stellen Sie Ihre Thesen bitte als Kommentar in das gemeinsame Seminarblog.
These 1:
Koorperatives Lernen unterscheidet sich zur herkömmlichen Gruppenarbeit dadurch, dass das soziale Engagement des Einzelnen ebenso geschult werden soll wie die Fachkompetenz.
These 2:
Die Theorie des Kooperativen Lernens lässt sich nicht vollständig in reale Lernsituationen übertragen.
These 3:
Kooperatives Lernen kann SchülerInnen auf ihr zukünftiges Arbeitsleben vorbereiten (Bsp.: Teamwork, Konfliktmanagement).
Freitag, 23. November 2007
Meine Erwartungen an das Seminar
- Praktische Erfahrungen im Umgang mit DaF-Lernern
- Tipps und Tricks für Online-Tutoren (Umgang mit Bloggs, Emailkontakt, Korrekturverfahren via Internet etc.)
- Kontakt zu Lernern aus einer anderen Kultur
- Spaß beim Erlernen neuer Lehrmethoden
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